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Analoge Kreativtechniken digital umsetzen

375 EUR
Analoge Kreativtechniken digital umsetzen

Post-its an der Wand, Skizzen auf Papier, Karteikarten zum Sortieren – viele kreative Techniken wurden für analoge Settings entwickelt. Funktioniert gut, wenn alle im gleichen Raum sind. Weniger gut, wenn dein Team über drei Zeitzonen verteilt arbeitet.

Du könntest einfach versuchen, die analogen Methoden 1:1 digital nachzubauen. Machen viele. Funktioniert aber oft nicht richtig, weil digitale Tools andere Möglichkeiten und andere Einschränkungen haben als physische Materialien.

Wo digitale Versionen funktionieren – und wo nicht

Wir schauen uns an, welche Aspekte analoger Kreativtechniken wirklich wichtig sind und welche nur historisch gewachsen. Manchmal ist die haptische Komponente entscheidend, manchmal ist sie nur nettes Beiwerk. Je nach Antwort wählst du einen anderen digitalen Ansatz.

Du lernst verschiedene Tool-Kategorien kennen: Whiteboards wie Miro oder Mural, Mindmapping-Software, Kollaborationsplattformen, spezialisierte Kreativitäts-Apps. Jede hat ihre Stärken und Schwächen. Wir testen sie mit konkreten Aufgaben.

Ein wichtiger Teil ist die Facilitation von digitalen Creative Sessions. Online läuft vieles anders als im physischen Raum. Stille ist unangenehmer. Paralleles Arbeiten ist einfacher. Spontane Nebengespräche fehlen. Du brauchst angepasste Moderationstechniken.

Wir behandeln auch hybride Setups – manche Teilnehmer im Raum, andere remote. Das ist oft die schwierigste Konstellation. Du lernst Strategien, damit sich niemand wie ein Teilnehmer zweiter Klasse fühlt.

Du bekommst Templates und Vorlagen für typische kreative Formate: Brainstorming, Ideenbewertung, Konzeptentwicklung, Prototyping. Alles angepasst für digitale Umgebungen, aber basierend auf bewährten analogen Methoden.

Sieben Wochen mit praktischem Fokus

  • Woche 1: Analyse – was macht analoge Techniken wirksam?

    Wir zerlegen klassische Methoden in ihre funktionalen Bestandteile. Was ist Kernfunktion, was ist nur Form? Du lernst, die wichtigen Aspekte zu identifizieren.

  • Woche 2: Übersicht digitaler Tools und ihre Eigenschaften

    Systematischer Vergleich verschiedener Plattformen. Du richtest dir Testaccounts ein und probierst die wichtigsten aus. Wir erstellen eine Entscheidungsmatrix für verschiedene Anwendungsfälle.

  • Woche 3: Digitales Brainstorming und Ideensammlung

    Verschiedene Formate ausprobieren – synchron, asynchron, strukturiert, frei. Was funktioniert bei welchen Teamgrößen und Fragestellungen?

  • Woche 4: Konzeptentwicklung und visuelle Kollaboration

    Du lernst, wie Teams gemeinsam an visuellen Artefakten arbeiten können. Wir üben das Facilitieren solcher Sessions.

  • Woche 5: Hybride Settings – Raum und Remote kombinieren

    Technische Setups, Moderationstechniken, häufige Probleme und Lösungen. Praktische Übungen mit simuliertem hybriden Team.

  • Woche 6: Asynchrone kreative Prozesse

    Nicht alle müssen gleichzeitig online sein. Wie strukturierst du kreative Arbeit über Zeitzonen hinweg? Welche Methoden eignen sich, welche nicht?

  • Woche 7: Dein digitales Kreativ-Toolkit zusammenstellen

    Du entwickelst eine Sammlung von Templates, Checklisten und Prozessbeschreibungen für deine typischen Anwendungsfälle. Test mit echten Projekten.

Du brauchst Zugang zu mindestens einem digitalen Whiteboard-Tool. Kostenlose Versionen reichen für das Programm aus.

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